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07.09.19 - 08.12.19

CCA ist erfreut die Ausstellung 24 micro infinities der Berliner Künstlerin Anna Kott (PL, 1975) präsentieren zu können. Diese Ausstellung stellt einen visuellen und akustischen Dialog zwischen der Künstlerin und den Musikerinnen Maya Foster und Katarzyna Wasiak dar, um das unendliche Potenzial und die Lebendigkeit eines in sich geschlossenen Kunstwerks zu präsentieren.

24 micro infinities erschliesst sich aus drei verschiedenen Elementen: einer dreidimensionalen Zeichnung, einer Fotoserie und einer Klanglandschaft. Inspiriert von dem Liebespaar Frédéric Chopin und George Sand, sowie ihrem Aufenthalt auf der Insel in den Jahren 1839/39 erstellte Anna Kott eine Zeichnung in Form von fortlaufenden, sechs Meter langen Wellen, die Teile von Chopins originalem Musikmanuskript enthalten.

Die fotografischen Arbeiten der Künstlerin lehnen an die George Sands Novelle „Winter on Mallorca“ an und zeigen hauptsächlich Wasser oder andere Elemente der Natur. Das dritte und letzte Element beinhaltet eine besondere interdisziplinäre Erfahrung, die durch die Zusammenarbeit zwischen Anna Kott, der Schweizer Sängerin Maya Foster und der polnischen Pianistin Katarzyna Wasiak entstanden ist.

Fosters Gesang und Wasiaks experimentelle Klavierimprovisationen bilden einen akustischen Gedankenraum, der innig mit den Zeichnungen Anna Kotts verbunden ist.

Diese drei Elemente sind in einem Ausstellungsraum als dreiteiliger Kontrapunkt in der Musik platziert, wobei jedes Element für sich steht und das jeweils andere strukturell und thematisch einbezieht.

Die Klanglandschaft ist das Herzstück der Ausstellung und kann als hörbare Übersetzung der Beziehung zwischen Sand und Chopin gelesen werden. Sie besteht aus ineinandergreifenden Materialstreifen: Teile der Präludien selbst, den Schriften Sands, die auf Mallorca verfasst wurden und dem Meer, welches rund um die Insel aufgenommen wurde.

Für Anna Kott zeigen Chopins Leben und seine musikalischen Meisterwerke das Potenzial eines in sich geschlossenen und vollkommenen Kunstwerks. Die einzelnen Noten auf den Papierstücken, die eine fließende Melodie erzeugen können, faszinieren die Künstlerin. Dahingehend werden die emotionalen, melodischen Linien, der lebhafte Rhythmus und die organische Dichte von Chopins Musik im visuellen Medium der Künstlerin interpretiert.

Anna Kott wurde 1975 in Schlesien, Polen geboren. Sie studierte Bildende Kunst in Krakau, Polen und hatte bereits mehrere Einzelausstellungen in Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Kotts Arbeiten wurden in Gruppenausstellungen in Budapest, Brüssel, San Salvador, Berlin und Zürich gezeigt. Sie war „in Residence“ bei Hauser & Wirth in Somerset und erhielt mehrere Stipendien, darunter das „Socrates Erasmus Stipendium“ des College of Printing in London.

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