castellano
english
català
Agenda
CCAndratx.com Suche
News




Instagram
Ver el perfil de CCA Andratx en LinkedIn
01.06.18 - 01.09.18

Das CCA Andratx lädt sie herzlich zur Eröffnung um Freitag 1. Juni um 19 Uhr im CCA Kunsthalle ein.

Die Ausstellung „Border Matters - Grenzangelegenheiten“ umfasst eine fotografische Serie namens „Non Plus Ultra“ von Claus Rottenbacher und eine räumliche Lichtinstallation namens „Disassembly“ von Susanne Rottenbacher. Beide Arbeiten adressieren in aktueller Weise das Thema Grenzangelegenheiten aus verschiedenen Perspektiven sowie mit unterschiedlichen Formen des künstlerischen Ausdrucks.

Susanne Rottenbacher (*1969) ist eine deutsche Künstlerin, die mit den Medien Licht, Farbe und Installation arbeitet. Claus Rottenbacher (geb. 1965) ist Berliner Fotograf und beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Architektur und Landschaft. Während ihres CCA-Künstlerstipendiums im Oktober 2016 gemeinsam mit ihrem Ehemann Claus Rottenbacher hat Susanne Rottenbacher den Entwurf und das Konzept für ihre neue räumliche Lichtinstallation „Disassembly“ entwickelt. Die Ausstellung "Border matters" präsentiert diese neue räumliche Lichtinstallation zusammen mit der fotografischen Serie Non Plus Ultra von Claus Rottenbacher in unmittelbarer Nähe und räumlichem Kontext zueinander.

Susanne Rottenbacher gestaltet raumgreifende Installationen aus skulpturalen Elementen in Kombination mit Licht, die auch als begehbare Lichtmalerei beschrieben werden. „Ihre neuste raumgreifende Lichtinstallation ist eine faszinierende Sichtbarmachung der Phänomene Auflösung und Entgrenzung. Die Formen der organisch geschwungenen und expressiv geführten LED-Lichtkörper scheinen in ihrer komplex choreographierten Positionierung wie in einer Explosion erstarrt, und in dynamischer Bewegung begriffen. Die freischwebende Installation, deren Elemente an Drahtseilen zwischen Decke und Boden gespannt sind, transformiert den gesamten Raum zur begehbaren Skulptur. Jegliche definitive Körperlichkeit wird durch die Zersplitterung der skulpturalen Elemente aufgelöst, es entsteht ein Ereignisraum aus Licht und Farbe.“ (Celina Basra)

Die fotografische Serie Non Plus Ultra von Claus Rottenbacher untersucht die sagenumwobene, seit über 300 Jahren zu England gehörende Halbinsel Gibraltar vor dem Hintergrund der Jahrhunderte alten Grenzsituation mit Spanien. Die einzelnen Landschaftsportraits der Serie wirken wie Filmkulissen und stellen keineswegs eine dokumentarische Bestandsaufnahme des Ortes dar. Rottenbacher geht es in seiner Arbeit vielmehr um eine kritische und bildästhetische Reflexion europäischer Grenzen. Angesichts des Brexit und der neuen US-amerikanischen Politik des America First sind seine Arbeiten zugleich hoch aktuell und werfen Schlaglichter darauf, wie sich die Welt in diesen Tagen verändert und sich europäische Zukunft gestalten kann: „Die immanent politische Aussage von Claus Rottenbacher fragt nach dem Hintergrund von Geschichte, Fotografie und Architektur. […] Seine Bilder werden zu Erinnerungsräumen, zu Räumen gesellschaftlicher und kollektiver Relevanz. Räume und Systeme wandeln sich. Die Bilder bleiben.“ (Felix Hoffmann)

Die Ausstellung „Border matters - Grenzangelegenheiten“ ist ein Kooperationsprojekt. Susanne und Claus Rottenbacher sind zwei Beobachter, die sich mit ganz unterschiedlichen Medien aus den Bereichen Fotografie, Installation, Architektur und Skulptur mit den Themen Grenzen und Raum beschäftigen. Der transdisziplinäre Ansatz des Projektes verfolgt den Austausch zu künstlerischen Methoden und Arbeitsweisen indem zwei ganz unterschiedliche, künstlerische Disziplinen und Œvres miteinander in einen Dialog treten und so neue Einblicke ermöglichen in aktuelle künstlerische Auseinandersetzungen mit den Themen Grenzen und Raum.

Beide Künstler teilen nicht nur gleiche Adresse und gleiches Atelier. Sie leben und arbeiten zusammen und teilen den Dialog über ihre Kunst in gegenseitiger Unterstützung, Intimität und Beobachtung.

Diseño web - MONOK Legal Notice
Valid XHTML 1.0 Transitional Valid CSS