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29.09.17 - 17.12.17

Das CCA Andratx lädt sie herzlich zur Eröffnung um Freitag 29. September um 19 Uhr im CCA Kunsthalle ein

CCA Andratx freut sich, die erste Solo-Ausstellung des deutschen Künstlers Holger Schmidhuber (DE, 1970) zu präsentieren.

Die Ausstellung verbindet die letzten beiden Gemälde-Zyklen des Künstlers und zeigt auf beeindruckende Weise, mit welcher Bravour er im Laufe seiner Karriere abstrakte Malerei auf den unterschiedlichen Medien verewigt. Die CCA Gallery ist die zweite Station von Schmidhubers Ausstellungsreihe „Broken Territories“. Anders als im Museum Wiesbaden im Frühjahr 2017 – hier wurden die Arbeiten überwiegend im Kontext zu den Arbeiten der Sammlung „Alte Meister“ gezeigt – konfrontiert nun der Künstler seinen Werkzyklus „Carpets of the Forgotten“ mit seinem Gemäldezyklus „La Seu – unsehbar“.

Als Basismaterial der Arbeiten aus „Carpets of the Forgotten“ dienen bis zu 100 Jahre alte Orientteppiche, die als begehbare Bodengemälde ausgestellt werden. In sämtlichen Arbeiten finden sich kurze typografische Aussagen, die eine elementare Position in diesem Zyklus einnehmen. Es sind Textfragmente aus eigenen lyrischen Quellen des Künstlers, wie früheren Songtexten, Gedichten und Notizen.

Peter Foster, Kurator des Museum Wiesbaden, hat folgendermaßen kommentiert: „Nun endlich darf der Besucher Ungeheures tun! Er darf die Teppiche, die ja eigentlich Kunstwerke sind, betreten, er kann sich auf ihnen niederlassen, sich legen oder setzen. Damit evoziert Holger Schmidhuber ein verändertes Körpergefühl im Raum. Aber nicht nur die neu gewonnene körperliche Freiheit eröffnet ein neues Raumgefühl, der Raum wandelt sich selbst.“

Seit 2002 beschäftigt sich Holger Schmidhuber in seinem Zyklus „unsehbar“ mit den Phänomen einer „selbst gewählten Blindheit“.

Im Gegensatz zu seinen Bodenarbeiten beinhaltet sein Zyklus „La Seu – unsehbar“ großformatige Gemälde auf Leinwand, entstanden nach Schmidhubers eingehenden Studien über die Kathedrale “La Seu” auf Palma.

In den letzten beiden Jahren erstellte der Künstler immer wieder Studien über das Innere des prachtvollen Bauwerks, in welchen die Licht- und Farbwirkung, sowie die räumlichen Strukturen, zu den unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten, dokumentiert wurden. Die verglasten Rundfenster, im Besonderen die größte gothische Rosette der Welt mit einem Durchmesser von über 12 Metern, durchdringen Schmidhubers Tafelbilder und spiegeln jene höchst instabile und flüchtige Wahrnehmungseindrücke hinter seinen geschlossenen Augenlidern.

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