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 Petra Warrass,
14.07.11 - 01.09.11

Gruppenausstellung kuratiert von Andréa Holzherr.

Kunstler: Mac Adams (1943/UK), Tina Born (1963/DE), Baptiste Debombourg (1978/FR), Wolfgang Ellenrieder (1959/DE), Hanne G (1963/DK), Philippe Gronon (1964/FR), Crispin Gurholt (1965/NOR), Anneè Olofsson (1965/SW), Philippe Perrin (1964/FR), Joachim Schmid (1955/DE), Yves Trémorin (1959/FR), Veronika Veit (1968/DE), Marcelo Viquez (1971/UR), Petra Warrass (1970/DE) & Brigitte Zieger (1959/DE)

Bösewichte, Gangster, Intrigen, leichtes Geld, Leichen, Mordwaffen.... Bäng! Bäng!

Schon immer in der Geschichte haben Verbrechen sowohl Angst wie auch Faszination ausgelöst. Die Anziehung von Verbrechen ist ein Merkmal, das die heutige Gesellschaft mit der Vergangenheit teilt: von Kain und Abel über Shakespeare bis zu den prickelnden Schlagzeilen der gestrigen Boulevardpresse - das Verbrechen hat uns schon immer angezogen.

Verbrechen, das üblicherweise in Form von Erzählungen angegangen wird, nimmt eine immer größere Stellung als Gesprächsthema in der volkstümlichen Kultur und in politischen Abhandlungen ein. Seine immer größere Präsenz in Büchern, Filmen, Zeitungen, Boulevardblättern, Fernsehprogrammen und in Vorträgen von Politikern zeigt deutlich, dass Verbrechen mehr denn je ein Bestseller ist.

In geringerem Masse und vielleicht in weniger direkter Erzählung wurden auch visuelle Künstler von dem Geheimnis, der Fantasie und der Gewalt rund um Verbrechen und kriminelle Handlungen inspiriert. Die Ausstellung zeigt einige Künstler, deren Werke Bezug auf reale oder mögliche Verbrechen oder Tatorte sowohl mit fiktiven wie mit dokumentierten Vorschlägen nehmen.

Oberst Mustard in der Bibliothek mit dem Revolver... Wie beim Gesellschaftsspiel "Clue" versucht die Ausstellung, den Betrachter für die Rekonstruktion von Kriminalgeschichten zu begeistern, auf die mit den verschiedenen Kunstwerken angespielt wird. Anders als bei dem Spiel jedoch wird der Besucher nicht gebeten, ein bestimmtes Verbrechen zu lösen, sondern sich an der Grundlagenbildung zu beteiligen. Jedes Kunstwerk und jede Serie lockt den Betrachter in eine Geschichte, bei der das Szenario seiner eigenen Fantasie oder Betrachtungsweise überlassen ist. Der in den Prozess der Spekulation und Auslegung verwickelte Betrachter ist gleichzeitig Zeuge und Ermittler.

Kontextualisierung:

Die Ausstellung zielt nicht darauf ab, Verbrechen zu analysieren, weder in geschichtlicher noch in sozialer noch in psychoanalytischer Hinsicht. Jedes in der Ausstellung präsentierte Werk ist eine subjektive Betrachtung eines einzelnen Künstlers über das Thema. Wichtig im Kontext der Ausstellung sind die ästhetischen, die philosophischen und die intellektuellen Qualitäten der Werke, ebenso wie ihre Fähigkeit, die benannten Themen in Frage zu stellen.

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