

Óscar Florit (Mallorca, 1977) vollendet die künstlerische Arbeit, als ob es sich dabei um ein hitziges Gefecht handeln würde. Óscar Florit, von einer ruhigen und gelassenen Erscheinung, respektvoll und korrekt, verwandelt sich angesichts seines Werkes. Seine Ruhe wird zu Energie, er setzt zusammen, zerlegt, spielt, erfindet und erfindet sich neu. Er modelliert, malt, zeichnet und er wagt sich an Video und Installationen. Mit
seinen unruhigen und ausdrucksvollen Handbewegungen modelliert er den Stoff. Mit seinen eigenen, mit Farbe befleckten Händen zeichnet er mit dem Computer Bilder, die dazu dienen, seine Videos lebhaft zu gestalten. Mit übrig gebliebenen Elementen, die er irgendwo findet, baut er kleine Skulpturen. Die Farbe entflieht der Leinwand und verteilt sich auf den Möbeln, den Wänden und Decken, wobei eine Komposition entsteht, die die Sinne beflügelt, und bei dem nichts, was er tut, gleichgültig bleibt. Seine Farbexplosion, die Handbewegungen und Pinselstriche ziehen den Betrachter an und zwingen ihn förmlich, in seine fantastische Welt einzudringen.